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Die beinahe Schwerelosigkeit im Wasser ermöglicht bei Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems (vor allem bei rheumatischen Erkrankungen) eine Übungs- und Trainingstherapie, die an Land mit der Wirkung der Schwerkraft oft nur schwer möglich ist.
Aufgrund der hohen Wasserdichte ist die Muskulatur beim Bewegungsbad einerseits viel stärker beansprucht, die Entlastung andererseits viel deutlicher. Ein körperliches Taining der Muskulatur, des Stoffwechsels, der Zirkulation einschließlich des Herzens ist damit viel intensiver.
Auch bei körperlichen Aktivitäten führen Wassertemperaturen von unter 30° C immer zu Auskühlungen. Im Thermalbad liegt die Wassertemperatur nahe der "Thermoneutralität" - beim Ruhenden 34,5° C.
Nach den Begriffsbestimmungen für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen des Deutschen Bäderverbandes und des Deutschen Fremdenverkehrsverbandes handelt es sich um eine fluorid- und schwefelhaltige Therme.
Das Thermalwasser kommt aus einer Bohrtiefe von 1.750 m und tritt mit einer Wassertemperatur von 65°C am Ort der Entnahme aus. Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates Nachbehandlung nach Operationen und Verletzungen Rheumatische Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule Osteoporose (Knochenschwund) Neurovegetativen Funktionsstörungen (z.B. Wechseljahre) Zustand nach gynäkologischen Operationen Schweren Herz-, Gefäß- und Kreislauferkrankungen Akuten Entzündungen und Infekten Bestehenden Lymphödemen |
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